Namensgebungen

Fester Bestandteil weltlicher Feierkultur sind neben Jugendweihe und Eheschließung auch Feiern zur Namensgebung. Sie entsprechen dem Wunsch nicht religiös gebundener Familien für eine Aufnahmezeremonie in die menschliche Gemeinschaft, denn mit der Geburt hat der neue Erdenbürger das unabdingbare Recht sowohl auf ein menschenwürdiges Leben als auch auf einen Namen erworben.

Mit der Teilnahme bekunden die Eltern ihre Bereitschaft, ihren Kindern ein sinnerfülltes Leben zu ermöglichen und ihnen humanistische Werte und Grundsätze zu vermitteln. Damit verbunden möchten die Eltern, dass Verwandte oder Freunde, denen sie vertrauen, die Patenschaft für ihr Kind übernehmen und es auf dem Weg ins Leben begleiten und beraten.

Jede Feier wird individuell vorbereitet und gestaltet; entsprechend der Hinweise der Eltern wird auf jedes Kind und seine bisherige Entwicklung eingegangen. Den Eltern wird bewusst gemacht, was für eine schöne und verantwortungsvolle Aufgabe die Erziehung eines Kindes ist. Den Paten wird vor allem verdeutlicht, welch hohe Verantwortung sie mit der Unterschriftsleistung auf der Urkunde übernehmen, denn Patenschaft bedeutet mehr als ein Geschenk zu festlichen Anlässen. Begleiter sind auf dem Weg ins Erwachsenwerden und in jedem Lebensalter wichtig und können in schwierigen Situationen hilfreich mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Feiern zur Namensgebung gehören zu den Höhepunkten im familiären Leben; sie heben heraus aus dem Alltag, geben Orientierung und dokumentieren und festigen familiären und freundschaftlichen Halt. An den offiziellen, recht feierlichen Teil schließt sich zumeist eine zünftige Familienfeier an.

Bei Interesse nehmen Sie bitte mit der Geschäftsstelle Erfurt Kontakt auf.

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